The Days After


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Haftungsausschluss

Regel No 1 1Wir müssen Geduld haben!

Regel No 2 2Wir müssen die Einnahme von Kohlensäure vermeiden!

Regel No 3 3Wir müssen auf Hygiene nach dem Stuhlgang achten!

Regel No 4 4Wir müssen Körperflege betreiben!

Regel No 5 5Wir müssen regelmäßig ein Sitzbad nehmen!

Regel No 6 6Wir müssen genügend trinken!

Regel No 7 7Wir müssen regelmäßig die Elektrolyte überprüfen lassen!

Regel No 8 8Wir dürfen (!) und sollen alles essen was uns schmeckt!

Regel No 9 9Wir besorgen uns einen NaBUKo!

Regel No 10 Wir führen ein Ernährungstagebuch!

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Kolektomie und Ileoanostomie und "The Days After" 
Nor einen wänzigen Schlock ... "


Alkohol und die alkoholische Gährung - und vor allem ihre Wirkung - sind der Menscheit schon seit mehr als 9.000 Jahren bekannt und genauso lange lieb geworden.

Selbst im Tierreich hat die alkoholische Gährung ihre Anhänger.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Wir wollen hier niemanden zum Trinken von Alkohol animieren!

Diese Seite wendet sich an Betroffene, die man nicht erst zum Trinken von Alkohol animieren muss!

In unserer Gesellschaft ist der Genuss von Alkohol fest verankert. Und im Vergleich mit anderen Ländern spielen wir in der obersten Liga.

Also nochmal: Es geht hier nicht um die unbestritten verheerenden Wirkungen - gesundheitlich und gesellschaftlich - die Alkoholgenuss bewirken kann.

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Es geht hier ausschließlich um die Frage, ob man nach Verlust des Dickdarms alkoholische Getränke zu sich nehmen darf.

Antwort:    Natürlich!    Wir dürfen schließlich auch alles essen!

Aber:     Alkohol regt die Verdauung an!


Das beginnt im Mund mit vermehrter Speichelproduktion und setzt sich fort im Magen und Zwölffingerdarm mit erhöhter Ausschüttung von Verdauungsstoffen und im Dünndarm mit beschleunigter Peristaltik.

Und das Ergebnis dieser Anregung würde im Dickdarm landen - wenn er noch da wäre.

Alles klar?

Man überlege sich also gut, wann und wo man alkoholische Getränke zu sich nimmt!
Wer Alkohol trinkt, wird sich alsbald auf dem bekannten Örtchen wiederfinden.
Ob das wirklich ein Problem ist, wenn man ohnehin ständig dort einsitzt, ist dann eher eine Frage der momentanen Befindlichkeit ;-D

Alkoholische Getränke bestehen nicht nur aus Alkohol.

Der "Beifang" spielt eine wichtige Rolle:

Getränk:Ratschlag:
Bier:
Es enthält Hopfen, der ebenfalls die Verdauung fördert, und jede Menge gebundene Kohlensäure, deren für uns negative Wirkung an anderer Stelle beschrieben ist.

Ständigen Genuss von Bier sollte man vermeiden, denn es kann zu länger anhaltend hoher Stuhlfrequenz mit aggressiven Stühlen führen, s.a. TIPP
Ein gelegentliches Bierchen schadet sicher nicht und ist gut für die unterbeschäftigten Nieren.
Weißwein:
Wer Früchtetees und Fruchtsäfte verträgt, der wird auch mit Weißwein wenig Probleme haben.

Prinzipiell sind säurearme und trockene Weißweine zu bevorzugen.
Rotwein:
Trockener durchgegorener Rotwein wird gut vertragen. Er enthält Gerbstoffe (Tannine), welche sich positiv auf das Verhalten unserer Verdauung auswirken können.
Dem Rotwein wird sogar "stopfende Wirkung" nachgesagt. Das sollte man nicht überbewerten. Wer den Abend mit Rotwein verbringt, verbringt ihn zeitweilig auch auf der Toilette.
Allerdings kann der Genuss von Rotwein durch die Leerung des Dünndarms eine längere Schlafphase gewähren und wegen seiner Inhaltsstoffe eine reduzierte Bildung der unangenehmen Gase!
Aber das muss jeder für sich selber ausprobieren, s.a. TIPP

Die Auswahl der Rotweine hängt nicht vom Geldbeutel ab, sondern vom Herkunftsland.
Weine aus Frankreich, Spanien, Portugal und Südamerika glänzen durch wenig Säure und hohen Gerbstoffgehalt. Da tut es auch die preisgünstige Großlage aus dem Supermarkt.
Auch unter hiesigen Rotweinen und solchen aus anderen Ländern lassen sich geeignete Gewächse finden.
Viel Spaß bei der Forschung.
Sekt:
Wegen der enthaltenen Kohlensäure gilt das gleiche wie beim Bier.

Das Gläschen beim Empfang wird wohl kein Unglück sein.
Wer aber seinen morgendlichen Pikkolo braucht, um den Kreislauf auf Touren zu bringen (eine beliebte Begründung) und gleichzeitig mit den geschilderten Verdauungsbeschwerden kämpft, sollte seine Selbstmedikation eine Zeit lang aussetzen, um zu prüfen, ob da ein Zusammenhang besteht.
Hochprozentiges:
Hochprozentige Getränke werden erstaunlich gut vertragen - besser noch, wenn sie eine Fassreifung hinter sich haben.
Das gilt vor allem für Weinbrände. Bei ihnen ist die beruhigende Wirkung des Rotweins in verstärktem Maße zu beobachten.
Wer es sich einen Abend lang mit gebranntem Wein gutgehen lässt, hat die Chance, am nächsten Tag einen lammfrommen Dünndarm zu erleben.

Auch hier ist der Geldbeutel nicht unbedingt wichtig:
Deutsche Branntweine müssen laut Gesetz 6 bis 12 Monate im Eichenfass reifen.
Bei französischen Cognacs sind es schon 30 Monate und spanischer Brandy ist sogar im Alter von bis zu 100 Jahren zu erwerben, dann allerdings zum Preis eines gut erhaltenen Gebrauchtwagens.


Aber eines muss jedem klar sein:

Ohne Dickdarm kann man weiterleben - ohne Leber nicht !


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Diese Website lebt von den Erfahrungen Betroffener und wird laufend aktualisiert:

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